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Der Tausendsassa

Helmut Etter - alias Luthem Teret, ein Anagramm - war ein wahrhaftiges Multitalent. Er war ein Mensch, der ohne Wimpernzucken und zurecht ein halbes Dutzend Berufe - inklusive Berufungen - angeben und für sich in Anspruch nehmen durfte: Er war Handwerker, Lehrer, Musiker(Organist), promovierter Naturwissenschaftler. Er war Philosoph, Poet, Bildhauer und vor allem Kunstmaler. Sein Leben lang hat er nach Neuem gesucht: Nach neuen Herausforderungen, Erlebnissen, Ausdrucksmöglichkeiten, Bestätigungen. Er war sozusagen ein "Universal-Interessierter".

In keinem seiner Berufe ist er aber nur Theoretiker gewesen. Jedesmal hat er auch in der Praxis bewiesen, dass er "es" kann. Das beweist seine Biografie. Als Maler weisen ihn die Vielfalt seiner Bilder, der Motive, Farben, Formen, Gestaltungs- und Maltechniken und die Auswahl der Materialien aus. Er lässt sich nicht in einem "Stil" erfassen (was ihm nach eigener Aussage sowieso nicht sehr wichtig war).




Abbildungen von oben links nach rechts unten: HE im September 1997 auf der Varanda seines Hauses in Astano - 1985 besuchte Hans Krüsi HE in Astano. Beide zusammen malten an ein paar Bildern und Entwürfen - Einige der gemeinsam von Hans Krüsi und EH gemalten Bilder und Entwürfe - HE zusammen mit Alt-Bundesrat Flavio Cotti - Wenn er wusste, dass Besuch kam, stellte HE meistens Bilder vor seinem Haus aus. Im hellen Sonnenlicht kamen die Farben erst recht zur Geltung - HE an der Ausstellung 1999/2000 in Heiden


Oase im Tessin

Das Rustico, das Helmut Etter samt grossem Landumschwung 1958 in Astano (Malcantone, Tessin) erwarb, entwickelte sich zum wichtigsten Zentrum im Leben des Künstlers. In diese Liegenschaft hat er viel Energie gesteckt. Mit der Zeit entstand ein völlig neues Haus, in dem sich ein Atelier befand. Zum eigentlichen Atelier wurde aber die gesamte Umgebung, der grosse, mit verschiedensten Pflanzen bewachsene Garten, in dem sich auch ein kleines Biotop befand.

Bei gesamten Umbau und der Gestaltung der Liegenschaft kamen dieverschiedenen Talente Helmut Etters voll zum Zug. Das Ganze wurde zu einem einzigen "Gesamtkunstwerk". 2005 hat er die Liegenschaft verkauft. Es war ein Schritt, den er bereute und ihn für den Rest des Lebens belastete.

Die "Casa Lucertola" in Astano stand abseits vom Dorf, auf einem gegenüberliegenden Hügel. Die Aussicht von dort aus ist fantastisch. Vom Monte-Rosa weg blickt man über einen Teil der West-Alpen, den Lago di Maggiore, die Po-Ebene, bis zum Luganersee. Die Gegend ist fast schon Niemandsland, Grenzland zu Italien eben.

An diesem Ort entstanden die meisten Bilder und anderer Kunstwerke. Es war ein Ort der Ruhe, der Inspiration. Hier veranstaltete der Künstler auch ab und zu Malkurse. Und hier traf er viele seiner Freunde, Freundinnen und Bekannten. 1985 besuchte ihn z.B. auch Hans Krüsi (s. Bild).

Bilder zuhauf

Der Maler hatte in der "Casa Lucertola" auch einen Grossteil seiner Bilder gelagert. Das Haus war deshalb zugleich eine permanente Galerie. Ab und zu wurde Gäste zu einer Vernissage eingeladen, wo dann die neuesten Werke präsentiert wurden (s. Bild).

Hunderte von Bildern hat Helmut Etter verkauft und auch verschenkt. Viele hängen heute an renommierten Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, (Hoch)schulen, Spitälern, Hotels.

Heute kann man einen Schauraum in Frick besuchen, am Ort, wo er zuletzt wohnte. Interessierte verweisen wir auf die Seite Kontakte.

Ausstellungen

Publikationen

Letztes Buch

Im März 2015 erschien das letzte Buch von Helmut Etter: Pfefferkorn und Regentropfen. Es enthält auf 158 Seiten ca. 70 Bilder und 80 Gedichte. Es kann bei jeder Buchhandlung über folgende ISBN-Nummer bezogen werden: ISBN 978-3-734-764-660



Frühere Publikationen



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